Einführung:
In der Gemeinde Suhescun im Baskenland hat Bixente Laby, Milchschafzüchter und Käsehersteller, die ganzheitliche Eco Nature-Methode auf seinen Wiesen ausprobiert. Ziel war die Produktion von hochwertigem Futter und mehr Unabhängigkeit.
Vorgeschichte:
Bisher wurden die Wiesen konventionell bewirtschaftet (NPK-Dünger, Herbizide usw.). Die Flächen verschlechterten sich stark und wurden zunehmend von Unkraut überwuchert.
Ein bestimmtes Feld war von Hederich (Raphanus raphanistrum) und Ampfer (Rumex) befallen, und das Raygras keimte nicht. Eine Aussaat brachte keinerlei Erfolg.
Er ließ daraufhin eine Bodenanalyse nach der Eco Nature-Methode durchführen, um die Ursachen der Probleme zu erkennen.
Analyseergebnisse:
Der tonig-lehmig-sandige Boden erwies sich als instabil, mit mittlerem bis hohem Erstickungsrisiko, niedriger und unausgewogener KAK, hohen Kalium- und Magnesiumwerten und zu wenig Kalzium.
Die bioelektronischen Werte zeigten eine zu starke Oxidation, einen zu niedrigen pH-Wert und eine geringe Leitfähigkeit – Anzeichen schwacher biologischer Aktivität.
Umgesetztes Protokoll:
- Oktober 2022: Aussaat mit Schweizer Mischung, Anwendung von 1 l/ha SW Sol.
- Dezember 2022: Ausbringung von 2 t CaCO₃ auf 2,3 ha.
- Februar 2023: Anwendung von 1 l/ha SW Sol vor Regen.
- März 2023: Anwendung von 1 l/ha SW Protéo + 100 g SW Plantes + erneut 1 l/ha SW Sol.
Keine Herbizide, Pestizide, Dünger oder organische Zusätze wurden verwendet.
Die Fläche ist kaum wiederzuerkennen. Die Schweizer Mischung hat sich deutlich gegen das Unkraut durchgesetzt, wie die Fotos von März 2022 und März 2023 belegen.
März 2022 vs. März 2023:








Ertrag:
2022 wurden nur 21 Siloballen à 650 kg (insgesamt 13,6 t) geerntet.
Bis zum 1. Mai 2023 wurden bereits 15 Ballen à 750 kg (also 11,2 t) geerntet.
